10 Motivationstipps, damit du mit der Arbeit an deinem Körper nicht auhörst

10 Motivationstipps, damit du mit der Arbeit an deinem Körper nicht auhörst

Die meisten von uns wissen es schon lange: Bodybuilding oder Fitnesstraining ist als Sport sehr undankbar. Es dauert lange, bis man Erfolge sieht; Ziele erreichen ist teils sehr schwierig und wenn man fertig ist hat man noch immer keinen Pokal für das Regal zu Hause sondern muss weiter arbeiten, damit die Diät und das viele Training nicht umsonst waren. Da passiert es selbst den Besten der Besten hin und wieder, dass sie unmotiviert werden und keine Lust mehr haben.

Mit diesen Tipps bleibst du in Phasen, in denen du unmotiviert bist, trotzdem an der Arbeit!

1. Melde dich im Fitnessstudio an oder Wechsel dein Fitnessstudio

Deinen Hintern jeden Tag ins gleiche Fitnessstudio zu bewegen kann Ermüdend sein. Immer die gleichen Geräte, das gleiche Laufband, die gleichen Leute, die gleichen Sprüche. Das vermittelt unterbewusst das Gefühl, dass man nichts verpasst, wenn man Mal einen Tag ausfallen lässt. SCHAFF ABWECHSLUNG!

Wechsel doch einfach Mal dein Fitnessstudio! Zum Glück haben wir mittlerweile die Möglichkeit, in den meisten Städten ein Fitnessstudio alle 500 Meter zur Verfügung zu haben! Eine neue Trainingsumgebung kann dich motivieren, neue Leistungen zu bringen. Außerdem kann es sein, dass dort andere Geräte und Möglichkeiten existieren als in deinem alten Studio. Auch preislich unterscheiden sich Fitnessstudios heute nicht mehr so arg, sodass man fast überall trainieren kann.

2. Besorge dir einen neuen Trainingsplan

Neue Motivation kann dir auch ein neuer Trainingsplan geben. Generell neigt der Körper dazu, sich an Bewegungsabläufe zu gewöhnen. So werden die Reize, die du deinem Körper beim Training sendest, mit der Zeit immer schwächer. Auch hier bringt das wechseln des Trainingsplans beziehungsweise austauschen der Übungen schon viel.

Versuche doch zum Beispiel Mal alle Übungen, die du an den Geräten absolvierst, mit deinem eigenen Körpergewicht zu machen. Oder tausche die Langhantel Mal gegen Kurzhanteln?

3. Besorge dir neue Musik, Wechsel das Genre deiner Musik

Besorg dir neue Musik! (Aber nicht illegal ;))
Wenn du jeden Tag dieselben 20 Lieder in der 1-stündigen Playlist hörst, dann muss du dich gar nicht erst im Training befinden, damit dir das auf die Nerven geht. Auch hier gilt: Bring Abwechslung rein!

Höre dir zum Beispiel zu deinen Lieblingssongs einfach Mal die ganzen Alben an, in denen sie vorkommen. Oder Wechsel komplett das Gerne. Es hat schon der ein oder andere Hard-Rocker festgestellt, dass Eminem sich super zum Trainieren eignet!

4. Gehe mit einem Freund oder einer Freundin trainieren!

Mache einen Teamsport aus deiner Gym-Session!
Einen Trainingspartner zu haben, hat viele positive Effekte. Zum einen erzeugt das einen gewissen Druck, sowohl auf dir als auch auf deinen Trainingspartner. Keiner möchte das Training ausfallen lassen, weil der andere es ja mitkriegt. „Wenn er geht, muss ich auch gehen, sonst überholt er mich“. Ein weiterer, toller Effekt von einem Trainingspartner ist das ihr gemeinsam mehr in kürzerer Zeit erreichen könnt. Wenn ein Trainingspartner dabei ist, der dich spotten kann, falls es nötig wird, dann seid ihr gemeinsam in der Lage, eure Trainingsgewichte in kürzerer Zeit zu steigern.

5. Belohne dich selbst!

Geh einmal richtig schön schlemmen. Mc Donalds, Burger King, Pizza Hut, egal was, aber gönn dir was!
Das mag nicht gerade Fitnessmäßig klingen, wenn wir dich dazu animieren, ungesundes Zeug in dich reinzuschaufeln, aber auch dafür haben wir einen guten Grund parat. Wenn du unmotiviert bist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das auf deine Diät zurückzuführen ist. Deswegen solltest du dir hin und wieder was gönnen. Denn,

a) Eine schlechte Mahlzeit wird nicht Fett machen, ebenso wenig wie eine gute Mahlzeit dich nicht zu einem Supermodel machen wird.

b) Je nachdem, in was für einer Diät du dich befindest, werden gewisse Speicher in deinem Körper geleert sein, sodass es nicht schaden wird, diese Mal wieder aufzufüllen.

c) Dein schlechtes Gewissen nach einer fettigen Pizza wird dich auf jeden Fall motivieren, ins Fitnessstudio zu gehen. Musst du auch, sonst bleiben die leckeren Kalorien in Form Hüftspeck bei dir.

ABER ACHTUNG: Genieße in Maßen.
Du hörst immer wieder an allen Ecken, was für verrückte Cheat-Days sich die Leute gönnen. Manche essen bis zu 10.000 Kalorien an einem Cheat-Day. Mach das nicht, denn 1. Kann das dein Körper unter Umständen überhaupt nicht verarbeiten, und 2. Ist dein Gewissen nach der dritten schlechten Mahlzeit nicht mehr so laut wie nach der ersten. Versuche es doch Mal mit einem Cheat-Meal, eine Pizza abends zu einem guten Film mit einem Glas Rotwein zum Beispiel. Dann wirst du sehen, ob es was für dich ist oder nicht.

6. Führe ein Trainingsjournal

Es gibt kein besseres Gefühl, als besser zu werden. Wenn du heute besser als gestern bist, hat sich der Weg ins Fitnessstudio gelohnt!
Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten, dieses „besser“ festzuhalten. Natürlich kannst du jeden Tag in den Spiegel schauen oder dich auf die Waage stellen, aber das ist meistens nicht so motivierend. Es dauert nämlich relativ lange, bis du selber einen Unterschied im Spiegel feststellst. Auch deine Waage kennt nicht jede Wahrheit, denn Muskeln sind bekanntlich schwerer als Fett. Wenn du also ordentlich Fett abbaust und Muskeln aufbaust, dann wird die Waage dich hier nicht motivieren. Versuche stattdessen Mal, in einem kleinen Journal deine Übungen, Sätze, Wiederholungen und Gewichte festzuhalten. Dann empfindest du jedes Mal einen Erfolg, wenn du eine Wiederholung mehr schaffst oder zu den schwereren Hanteln greifen kannst.

7. Spaß steigern

Mach verrückte Sachen. Hab mehr Spaß an deinem Training.
Ausgefallene Übungen tragen über lang oder kurz dazu bei, dass dein Training ein neues Level erreicht und dir mehr Spaß macht. Es ist eine gesunde Alternative, zum Beispiel Jump-Squats auf eine Bank zu machen anstatt der normalen Squats. Du bewegst dich mehr, verbrennst mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Kalorien und dein Körper wird funktionaler.
Wenn du allerdings immer nur dieselben, kurzen Bewegungsabläufe machst, dann wirst du früher oder später keinen Spaß mehr dabei haben.

8. Besondere Ziele setzen

Funktionalität. Mobilität. Akrobatik.
Das Ziel des Trainings muss nicht immer ein Sixpack sein. Kannst du einen Handstand? Eine Humanflag? Einen Spagat?
Verushce Mal dich in anderen Feldern weiterzuentwickeln. Und wie cool wäre es denn, wenn du deine nächste Schultereinheit mit Handstand-Push-Ups absolvierst?

9. Führe dir deine Ziele vor Augen

Du möchtest aussehen wie Jason Statham oder Vin Diesel?
Dann hänge dir doch ein Bild von deinem Ziel-Körper in deinem Zimmer auf. Oder setze es dir als Handy-Hintergrundbild.
Umso öfter du dir dein Ziel vor Augen hältst, umso eher wirst du es erreichen. Schon Arnold Schwarzenegger hat gesagt, wie wichtig es ist, sein Ziel visuell vor sich zu haben. Also, „Visualize“!

10. Chill Mal.

Aber nicht zu viel. Es ist wichtig, hin und wieder Mal eine Pause einzulegen. Die große Besonderheit beim Fitnesssport ist, dass du nicht am Sonntag auf dem Platz stehen und Tore schießen musst. Entsprechend gibt es Platz für Pausen. Man kann ohne weitere Bedenken Mal eine Pause von einer Woche einlegen und sich damit befassen, wie es weitergehen soll mit dem Training. Der Körper wird dir dankbar sein, und dann auch wieder besser auf die Reize des Gewichte-Trainings reagieren. Versuch es Mal!