Healthy und leichtes Weihnachtsgebäck

Low-Carb-Gebäck: Naschen ohne Sünde!

Healthy und leichtes Weihnachtsgebäck

Naschen gehört einfach zu Weihnachten. Wer darauf verzichtet, beraubt sich der Lebensfreude, die die besinnliche Zeit des Jahres doch erst so richtig auszeichnet. Beim Duft frisch gebackener Plätzchen werden Kindheitserinnerungen wach und der erste Biss sorgt für pure Erfüllung. Damit es im Gegenzug auf der Waage nicht zu zu viel Fülle führt, hat Gym Aesthetics Tipps für deine Fitness-Backstube!

Low-Carb backen, maximal genießen

Backen ohne Mehl und Zucker geht! Statt Zucker verwendest du den Zuckeraustauschstoff Xylit oder auch Birkenzucker genannt. Der sieht aus wie Zucker und schmeckt auch noch so. Der Hit: Xylit enthält 40 Prozent weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker.

Xylit wird von deinem Körper schlicht nicht verstoffwechselt. Somit werden die darin befindlichen Kohlenhydrate nicht im Körper gespeichert und auch der Blutzuckerspiegel steigt nicht an. Und jetzt festhalten: Birkenzucker ist gut für die Zähne! Zudem ist die Umstellung ganz einfach. Die Rezept-Angaben für Xylit können dank seiner Beschaffenheit 1:1 vom Zucker übernommen werden.

Mehl: Mehr Geschmack, weniger Kohlenhydrate

Mehl ist der andere Hauptakteur beim Plätzchenbacken und hat somit entscheidenden Anteil daran, ob das Hüftgold rasant wächst. Daher empfehlen Experten vom handelsüblichen Weizenmehl zum Nuss- oder Mandelmehl zu wechseln. Somit entledigst du dich des im Weizenmehl befindlichen Gluten und einer Menge Kohlenhydrate.

Anders als Zucker kann das Mehl nicht 1:1 ausgetauscht werden. Stattdessen wird die Hälfte der im Rezept empfohlenen Menge Mehl genommen. Wichtig: Das Gluten übernimmt beim Backen eine Art Kleberfunktion und hält den Teig zusammen. Da das Gluten nun aber fehlt, gib etwas mehr Flüssigkeit hinzu (Wasser, Zitronensaft, Nuss- oder Kokosmilch). Lieber ein etwas flüssigeren, als einen brüchigen Teig. So oder so: Beim Ausrollen etwas Klarsichtfolie oder Backpapier zwischen Teig und Nudelholz legen, damit nichts haften bleibt.

Rezept: Low-Carb-Spitzbuben

Zutaten (30 Stück):

  • 1 Schote Vanille
  • 6 Eigelb
  • 240 g Xylit
  • 400 g Mandelmus
  • 1 Msp. Backpulver
  • 200 g Marmelade (zuckerfrei)
  • etwas Puderxylit

Kalorien (kcal): 112 Fett: 8g

Eiweiß: 4g Kohlenhydrate: 11g

Zubereitung:

Kratz das Mark aus

Kratz das Mark aus der Vanilleschote und vermenge es mit Eigelb, Xylit, Mandelmus und Backpulver.

Forme den Teig zu einer Kugel

Forme den Teig zu einer Kugel, wickel diese in Frischhaltefolie ein und lass den Teig für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.

Halbiere den Teig.

Halbiere den Teig. Ein Teil kommt auf deine Arbeitsplatte und der Rest zurück in den Kühlschrank, damit er kalt und rollbar bleibt.

Pack die Teighälfte zwischen

Pack die Teighälfte zwischen Backpapier und rolle sie aus. Mit Spitzbuben- oder anderen
Plätzchen-Formen stichst du nun den Teig aus bis nichts mehr übrig ist.

Auf einem Backblech mit Backpapier

Auf einem Backblech mit Backpapier legst du nun die Plätzchen aus. Im Ofen für 10 Minuten bei 170 Grad Ober- und Unterhitze backen.

Zum Abschluss die Plätzche

Zum Abschluss die Plätzchen mit Marmelade bestreichen, zusammensetzen und nach Belieben mit Puderxylit bestreuen.

Healthy und leichtes Weihnachtsgebäck

Pimp up your Plätzchenteig!

Wem dir das zu monoton ist, kannst du den Teig immer noch mit ein paar Zutaten verfeinern. Klar, Schokolade kommt dir dabei sicher direkt in den Sinn. Dann aber bitte Bitterschokolade! Diese enthält unter den Schokoladen-Sorten den geringsten Anteil an Kalorien (394 kcal auf 100 Gramm) und ist ein echter Healty Boost für deinen Körper.

Verantwortlich dafür ist der hohe Kakaoanteil der Bitterschokolade, der wiederum große Mengen Flavanoide beinhaltet. Diese binden freie Radikale im Körper, schützen das Herz und senken den Blutdruck sowie die Gefahr eines Herzinfarkts. Zudem hat Bitterschokolade einen sehr geringen Anteil Kakaobutter, die zu 60 % aus Fett besteht und in weißer Schokolade reichlich vorkommt. Im Kombination mit der Vanille, die natürlich den Appetit zügelt, genießt ihr den Geschmack, aber nicht über Gebühr.

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Die drei Healthy-Zutaten für deine Backstube: Chili, Ingwer & Zimt

Chili con Schoki: Es mag auf den ersten Blick irritieren, aber die Kombination aus Chili und Schokolade kann deine Plätzchen zum Renner machen. Neben den erwähnten Wohltaten der Schokolade für deinen Körper, regt die Chili als Zutat deinen Stoffwechsel mit ihrer Schärfe an. Somit wird direkt beim Essen der Energieverbrauch angekurbelt. Doch nicht nur das Fett wird ins Visier genommen, da Chili antibakteriell wirkt und somit vor Krankheiten schützt.

Zimt zügelt den Appetit: Ob im Plätzchenteig oder im Shake – Zimt entfaltet überall seine Wirkung. Zimt stabilisiert den Blutzuckerspiegel und die Ausschüttung von Insulin, wodurch dein Sättigungsgefühl länger anhält. Zudem sorgt Zimt dank seiner Antioxidantien dafür, dass du besser vom Training regenerierst und Entzündungsprozessen vorwirkt.

Ingwer kurbelt an: Ingwer enthält Gingerole, die wiederum deinen Kreislauf sowie die Durchblutung anregen. Ein echter Boost für deinen Stoffwechsel. Zudem entfaltet auch Ingwer eine antioxidative, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Das lindert deinen Muskelkater nach dem Training und macht dich fit gegen die Wintergrippe!